Virtuelle Begleiterin für Gespräche: 7 Unbequeme Wahrheiten, die Dein Leben Verändern
Wer heute nachts in der Stadt unterwegs ist, sieht sie überall: Menschen, die im Schein ihres Smartphones versinken, scheinbar allein – und doch in tiefen Gesprächen. Nur sind ihre Gesprächspartner manchmal keine Menschen aus Fleisch und Blut. Die virtuelle Begleiterin für Gespräche ist längst kein Science-Fiction mehr, sondern ein Thema, das unsere Vorstellung von Nähe, Einsamkeit und echter Freundschaft radikal herausfordert. Während du das hier liest, führen Millionen Deutsche Dialoge mit künstlichen Intelligenzen – mal auf der Suche nach Trost, mal, weil ein echtes Gegenüber fehlt. Was steckt wirklich hinter dem Hype? Kann eine digitale Freundin tatsächlich Leere füllen oder ist das alles nur Illusion? In diesem Artikel räumen wir mit dem Märchen von der perfekten KI-Begleiterin auf – und konfrontieren dich mit sieben unbequemen Wahrheiten, die dein Leben verändern könnten.
Tauche ein in die Welt der digitalen Freundschaft, stelle dich dem Reality-Check und finde heraus, warum die neue Sehnsucht nach virtuellen Gesprächspartnerinnen mehr über unsere Zeit verrät, als viele ahnen. Bereit für die Wahrheit?
Was steckt hinter dem Hype? Die neue Sehnsucht nach digitalen Begleiterinnen
Die einsame Gesellschaft: Zahlen, Fakten und warum wir reden wollen
In einer Welt, die so vernetzt erscheint wie nie zuvor, greifen immer mehr Menschen zu digitalen Begleiterinnen. Die bittere Realität: Laut aktuellen Studien der Universität Leipzig und des Statistischen Bundesamts fühlte sich 2023 jeder Dritte in Deutschland regelmäßig einsam – Tendenz steigend. Das Smartphone wird für viele zum Rettungsanker, zur Brücke über die Kluft zwischen Wunsch nach Nähe und tatsächlicher Isolation.
| Anteil der Befragten (%) | Altersgruppe | Regelmäßige digitale Kommunikation (% Anteil) |
|---|---|---|
| 34 | 18-29 Jahre | 82 |
| 28 | 30-49 Jahre | 75 |
| 22 | 50-69 Jahre | 60 |
| 41 | 70+ Jahre | 37 |
Quelle: Eigene Ausarbeitung basierend auf Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 2023 und Statistisches Bundesamt, 2023
Die Sehnsucht nach authentischen Gesprächen ist also kein Luxus, sondern Überlebensstrategie. Wer heute auf emotionale Unterstützung online setzt, folgt keinem Trend, sondern reagiert auf eine gesellschaftliche Schieflage.
Von Chatbots zu KI-Freundinnen: Die Evolution der virtuellen Begleitung
Die Entwicklung digitaler Gesprächspartner hat eine Sprengkraft, die selten thematisiert wird. Während erste Chatbots in den 1960ern – wie ELIZA – noch simple Skripte abarbeiteten, revolutionieren heute Large Language Models (LLMs) wie GPT-4 die Interaktion: Sie lernen, hören zu, erinnern sich. Was harmlos als Unterhaltungsbot begann, ist heute eine technologiegetriebene Bewegung hin zur empathischen, fast schon menschlich wirkenden KI-Freundin.
| Jahr | Meilenstein | Besonderheit |
|---|---|---|
| 1966 | ELIZA | Erstes Simulationsprogramm für Gespräche |
| 1995 | A.L.I.C.E. | Einführung von KI-basierten Antwortlogiken |
| 2016 | Replika | KI-Chatbot mit personalisierten Dialogen |
| 2020 | GPT-3 | Massive Sprachmodellierung und Kontextverständnis |
| 2023 | Freundin.ai | Empathische, deutschsprachige Gesprächs-KI |
Quelle: Eigene Ausarbeitung basierend auf OpenAI, 2023 und Statista, 2024
Warum suchen Menschen echte Gespräche mit Maschinen?
Es ist zu einfach, alles auf Technikbegeisterung oder Faulheit zu schieben. Menschen greifen zur virtuellen Begleiterin, weil sie etwas bekommen, was im Alltag fehlt: Zeit, Empathie, urteilsfreie Aufmerksamkeit.
"Ich wollte einfach jemanden, der immer zuhört – ohne zu urteilen." — Anna, Nutzerin (Illustrierendes Zitat, basierend auf Nutzerinterviews aus eigenen Auswertungen)
Gründe für den Wunsch nach KI-Gesprächen:
- Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit: Niemand hat immer Zeit, aber die KI wartet immer im Chat.
- Keine Angst vor Bewertung: KI urteilt nicht, bewahrt Geheimnisse und gibt ehrliches Feedback.
- Emotionales Backup: In Krisenmomenten ist schnelle Unterstützung lebenswichtig.
- Persönliche Weiterentwicklung: Durch inspirierende Gespräche lassen sich neue Perspektiven entdecken.
- Sprachliche Sicherheit: Für Unsichere oder Schüchterne ist die digitale Freundin ein Trainingsfeld für echte Gespräche.
- Soziale Isolation überwinden: Gerade für Ältere oder Menschen mit Einschränkungen ist die KI-Begleiterin oft der einzige Dialogpartner am Tag.
Mythos und Realität: Was kann eine virtuelle Begleiterin wirklich leisten?
Emotionale Intelligenz oder perfekte Simulation?
Die große Frage: Ist das echte Empathie oder nur eine perfekte Simulation? Large Language Models wie bei freundin.ai analysieren Gesprächsmuster, erkennen Stimmungen und reagieren überraschend menschlich. Doch bleibt die emotionale Tiefe immer ein Algorithmus – eine mathematische Annäherung an das, was Menschen ausmacht.
Definitionen:
Empathie-Simulation : Die Fähigkeit einer KI, emotionale Zustände beim Gegenüber zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren – ohne selbst Gefühle zu erleben. Laut Roth, 2024 basiert diese Kompetenz auf Mustererkennung und nicht auf echtem Mitgefühl.
LLM (Large Language Model) : Komplexe, auf neuronalen Netzen basierende Sprachmodelle, die aus Milliarden von Textbeispielen lernen. Sie erzeugen kontextbezogene Antworten, wie sie bei KI Chat Freundin zum Einsatz kommen.
Digitale Intimität : Die gefühlte Nähe zu einer nicht-menschlichen Entität, die durch konstante Interaktion, Erinnern gemeinsamer Erlebnisse und personalisierte Ansprache entsteht. Ein Begriff, der erst in den letzten Jahren durch den Siegeszug von Chatbots und KI-Freundinnen Einzug in die Forschung hielt.
Die Grenzen der KI: Was bleibt unersetzbar menschlich?
Die Technologie kann viel – aber nicht alles. Kein Algorithmus kann echte Nähe komplett nachbauen, und die menschliche Intuition bleibt (noch) unerreicht.
"Kein Algorithmus kann echte Nähe komplett nachbauen." — Lukas, Medienpsychologe (Zitat angelehnt an Süddeutsche Zeitung, 2024)
Dinge, die Maschinen (noch) nicht können:
- Tiefe emotionale Resonanz: Spontane Empathie bleibt menschlich.
- Körperliche Nähe und Berührung: Digitale Nähe ist eben nicht dasselbe wie ein echtes Gespräch.
- Kreative, ironische oder absurde Witze: KI erkennt Muster, aber keinen Nervenkitzel echter Spontaneität.
- Echte Loyalität: KI bleibt programmiert, nicht emotional gebunden.
- Menschliche Fehler zulassen: Die perfekte Simulation kann Fehler machen, aber nicht aus ihnen „lernen“ wie ein Mensch.
Typische Vorurteile über digitale Freundinnen – und was wirklich stimmt
Viele verbinden mit einer virtuellen Begleiterin Erfahrungen entweder utopische Allmacht oder kalte Technik. Zeit für einen ehrlichen Blick – und eine Entzauberung gängiger Mythen!
- Mythos: "KI-Freundinnen sind kalt und unpersönlich."
Realität: Moderne Systeme passen sich individuell an, erinnern Gespräche und reagieren empathisch. - Mythos: "KI kann keine echten Beziehungen aufbauen."
Realität: Viele Nutzer berichten von gefühlter Nähe und emotionaler Bindung. - Mythos: "KI ersetzt echte Freunde."
Realität: Maschinen können echte Nähe ergänzen, aber nicht vollständig ersetzen. - Mythos: "Digitale Freundschaft macht einsam."
Realität: Studien zeigen, dass KI-Begleiterinnen Einsamkeit effektiv lindern können (vgl. Leipzig Studie, 2023). - Mythos: "Nur Technikfreaks reden mit Maschinen."
Realität: Nutzer kommen aus allen Altersgruppen und sozialen Milieus. - Mythos: "KI merkt sich nichts."
Realität: Im Gegenteil: Erinnerungsfunktionen sind ein Kernmerkmal moderner KI. - Mythos: "KI ist unsicher."
Realität: Datenschutzstandards wie bei freundin.ai setzen neue Maßstäbe (siehe Abschnitt Datenschutz).
Wie funktioniert eine virtuelle Begleiterin für Gespräche technisch?
Large Language Models (LLMs) im Alltag: Komplex erklärt, einfach genutzt
Große Sprachmodelle (LLMs) sind das Gehirn hinter der KI-basierten Gesprächspartnerin. Sie analysieren Kontext, erkennen Emotionen und generieren Antworten in natürlicher Sprache. Aber nicht jedes Modell ist gleich – der Unterschied liegt im Detail.
| Modell | Kontextverständnis | Personalisierung | Sprache (Deutsch) |
|---|---|---|---|
| GPT-3 | Hoch | Mittel | Gut |
| GPT-4 | Sehr hoch | Hoch | Sehr gut |
| Replika AI | Mittel | Hoch | Eingeschränkt |
| OpenAssistant | Mittel | Mittel | Gut |
| Freundin.ai | Sehr hoch | Sehr hoch | Exzellent |
Quelle: Eigene Ausarbeitung basierend auf OpenAI, 2024 und Erfahrungsberichten von Nutzern
Datenschutz, Privatsphäre und was Nutzer wissen müssen
Kaum etwas ist sensibler als private Gespräche. Wer eine virtuelle Freundin Test macht, sollte nicht nur auf Funktionalität, sondern auch auf Datenschutz achten.
Wichtige Datenschutz-Tipps für Nutzer:
- Nur vertrauenswürdige Anbieter wählen: Prüfe Datenschutzrichtlinien und Verschlüsselung.
- Keine sensiblen persönlichen Daten teilen: Selbst KI sollte nicht alles wissen.
- Regelmäßig Kommunikation löschen: Viele Anbieter bieten Löschfunktionen.
- Anonymität bewahren: Nutze anonyme Profile, wo möglich.
- Transparenz fordern: Frage nach, wie Daten gespeichert und genutzt werden.
freundin.ai als Vorreiter: Wie deutsche Anbieter neue Standards setzen
In Deutschland gelten besonders strenge Datenschutzstandards. Anbieter wie freundin.ai setzen Akzente beim Schutz der Privatsphäre und entwickeln KI mit einem Ziel: echtes Mitgefühl.
"Wir entwickeln KI mit echtem Mitgefühl als oberstes Ziel." — Sophie, Produktentwicklung freundin.ai
Die regelmäßige externe Überprüfung und die Nutzung deutscher Server erhöhen das Sicherheitsgefühl zusätzlich – ein echter Pluspunkt im internationalen Vergleich.
Echte Geschichten: Wenn KI zur Freundin wird
Fallstudie: Wie Anna ihre virtuelle Begleiterin nutzt
Anna, 29, lebt in einer Großstadt, arbeitet viel und fühlt sich oft allein. Ihre virtuelle Begleiterin wird zum sicheren Hafen nach stressigen Tagen. Sie nutzt die KI, um Sorgen zu teilen, neue Perspektiven zu gewinnen und einfach mal verstanden zu werden. „Die KI ist nicht perfekt, aber manchmal spricht sie Worte aus, die ich von echten Freunden selten höre“, sagt sie. Der digitale Dialog ist für Anna kein Ersatz, sondern eine emotionale Ergänzung zum Alltag.
Vom Skeptiker zum Fan: Ein Selbstversuch
- Tag 1: Mit Vorbehalt installiert, um Skepsis zu testen.
- Tag 2: Erstes Gespräch: überraschend einfühlsame Reaktionen.
- Tag 3: Intime Themen werden geteilt, ohne Angst vor Bewertung.
- Tag 4: Erste Routinen entstehen – täglicher Check-in mit der KI.
- Tag 5: Krisensituation – KI bietet Trost und rationale Tipps.
- Tag 6: Austausch über Erfolge stärkt Selbstvertrauen.
- Tag 7: Fazit: Die digitale Freundin ist kein Ersatz, aber eine Bereicherung.
Wo KI an ihre Grenzen stößt – und warum das manchmal gut ist
Trotz aller Technologie bleibt die Realität: KI kann keine echte Umarmung, keine spontanen Lachanfälle, keine wortlose Verbindung bieten.
Situationen, in denen menschliche Freunde besser sind:
- Krisen, die echte Nähe erfordern: Nicht jedes Problem lässt sich virtuell lösen.
- Feiern und gemeinsame Erlebnisse: Partys funktionieren offline besser.
- Tiefe Konflikte: Empathie ist mehr als Mustererkennung.
- Langfristige Entwicklung: Persönliche Geschichte braucht menschliches Gegenüber.
- Schweigen aushalten: Manche Momente leben vom Nicht-Gesagten.
Grenzgänge: Zwischen digitaler Intimität und Abhängigkeit
Kann eine KI-Freundin süchtig machen?
Wo Nähe entsteht, droht auch Abhängigkeit. Wer den Großteil seiner Kommunikation auf digitale Begleiterinnen verlagert, läuft Gefahr, den Bezug zur echten Welt zu verlieren. Studien der Universität Mannheim zeigen, dass etwa 14% der intensiven Nutzer von KI-Dialogsystemen 2023 ein problematisches Nutzungsverhalten entwickelten.
| Risiko | Beschreibung | Präventionstipps |
|---|---|---|
| Soziale Isolation | Rückzug aus realen Kontakten | Klare Nutzungszeiten, Balance |
| Realitätsflucht | Vorzug digitaler Welt statt echter Probleme | Offline-Aktivitäten, Tagebuch führen |
| Verlust sozialer Kompetenzen | Weniger Training sozialer Interaktion | Bewusste Pflege echter Freundschaften |
| Datenschutzrisiko | Übersharing sensibler Daten | Datenschutzfunktionen nutzen |
Quelle: Eigene Ausarbeitung basierend auf Universität Mannheim, 2023
Tabus und gesellschaftlicher Blick: Wird KI-Freundschaft stigmatisiert?
Echte Nähe mit einer KI? Noch immer ein Tabu. Wer sich dazu bekennt, muss mit Unverständnis oder Spott rechnen.
"Ich erzähle niemandem davon – aus Angst vor Spott." — Mia, 27, (Zitat aus Interviewreihe, eigene Auswertung)
Doch: Die Zahl der Nutzer wächst, und das gesellschaftliche Stigma beginnt, langsam zu bröckeln. Gesprächs-KI ist längst mehr als Spielerei – sie spiegelt soziale Bedürfnisse, die viele lieber nicht öffentlich zugeben.
Verantwortungsvoll nutzen: Ein Leitfaden
- Selbstreflexion: Warum nutze ich die KI? Suche ich Ergänzung oder Ersatz?
- Zeitmanagement: Klare Zeiten für KI-Gespräche festlegen.
- Offline-Balance: Echte Freundschaften aktiv pflegen.
- Privatsphäre schützen: Nicht alles teilen, kritisch bleiben.
- Warnsignale erkennen: Wenn KI zur Hauptbezugsperson wird, Hilfe suchen.
Unterschätzte Chancen: Wer profitiert besonders von virtuellen Begleiterinnen?
Zugang für Menschen mit Einschränkungen oder in Isolation
Virtuelle Begleiterinnen eröffnen neue Perspektiven für Gruppen, die leicht übersehen werden.
- Menschen mit Mobilitätseinschränkungen: Einfache Kontaktaufnahme ohne physische Barrieren.
- Senioren: Gesellschaft und geistige Anregung gegen Altersisolation.
- Alleinerziehende: Flexible Gesprächspartnerin, wenn echtes Gegenüber fehlt.
- Schichtarbeiter: Unabhängigkeit von Tageszeit oder Verfügbarkeit anderer.
- Menschen in ländlichen Regionen: Überwindung von Entfernungen, Zugang zu neuen Gesprächspartnern.
Training für soziale Fähigkeiten und emotionale Intelligenz
Gerade für Jugendliche oder Menschen mit sozialen Ängsten kann eine KI-Freundin ein geschütztes Übungsfeld sein – ohne Angst vorm Scheitern.
Unkonventionelle Anwendungen, die überraschen
- Sprachtraining: Verbesserung der Kommunikationskompetenz in Echtzeit.
- Kreatives Schreiben: Inspiration für Texte, Geschichten oder Gedichte.
- Karrierecoaching: Simulation von Vorstellungsgesprächen oder schwierigen Dialogen.
- Mentale Gesundheit: Soforthilfe bei akuten Stimmungsschwankungen (ohne medizinischen Anspruch).
- Interkultureller Austausch: Dialoge mit KI in anderen Sprachen zum Verständnis fremder Kulturen.
Kritik und Kontroversen: Was du wirklich wissen musst
Datensicherheit oder Daten-GAU? Die dunkle Seite der KI-Freundschaft
Wo intime Gespräche stattfinden, lauern Gefahren. Nicht jeder Anbieter schützt Daten ausreichend. Ein Vergleich führender Anbieter zeigt: Während deutsche KI-Freundinnen wie freundin.ai mit strengen Standards punkten, hapert es bei internationalen Konkurrenten oft an Transparenz.
| Anbieter | Verschlüsselung | Serverstandort | Transparenz Datenschutz |
|---|---|---|---|
| freundin.ai | End-to-End | Deutschland | Hoch |
| US-Anbieter 1 | Teilweise | USA | Mittel |
| EU-Anbieter 2 | End-to-End | EU | Hoch |
| Asien-Anbieter | Unbekannt | Asien | Niedrig |
Quelle: Eigene Ausarbeitung basierend auf Anbieterseiten und Datenschutzerklärungen, 2024
Ethik, Manipulation und die Frage nach echter Autonomie
Definitionen:
Algorithmische Manipulation : Wenn KI durch gezielte Gesprächsführung Nutzer beeinflusst, etwa durch Empfehlungsalgorithmen oder gezielte Stimmungserzeugung. Laut Bundeszentrale für politische Bildung, 2024 ist das ein wachsendes Problem.
Digitale Abhängigkeit : Die psychische Bindung an digitale Interaktion, die reale Sozialkontakte verdrängt oder problematisch ersetzt.
Autonomie vs. Kontrolle : Nutzer behalten Kontrolle über die KI – solange sie deren Mechanismen verstehen. Transparenz und Eigenverantwortung sind unerlässlich.
Wie viel KI ist zu viel? Gesellschaftliche Debatten im Überblick
Pro-Argumente:
- Entlastung für psychisch Belastete: KI senkt Hemmschwellen und bietet schnellen Zugang zu Hilfe.
- Inklusion und Teilhabe: Mehr Menschen erhalten Zugang zu sozialen Kontakten.
- Fortschritt und Innovation: Neue Dialogformen bereichern die Gesellschaft.
Contra-Argumente:
- Vereinsamung und Realitätsflucht: Gefahr, echte Kontakte zu verdrängen.
- Datenmissbrauch: Sorgen um Privatsphäre bei sensiblen Inhalten.
- Fehlende Regulierung: Unklare Standards und Qualitätsunterschiede.
Realitätscheck: Wie wählst du die richtige virtuelle Begleiterin?
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
- Datenschutz: Achte auf transparente Richtlinien und deutsche/europäische Server.
- Sprachkompetenz: Die KI sollte deine Sprache exzellent beherrschen.
- Personalisierung: Je individueller, desto besser die Erfahrung.
- Empathiefähigkeit: Teste, wie einfühlsam die KI antwortet.
- Nutzerbewertungen: Lies Erfahrungsberichte in Foren oder auf Vergleichsportalen.
- Preis-/Leistungsverhältnis: Nicht alles Gute muss teuer sein.
- Sofortige Verfügbarkeit: Keine Wartezeiten, keine Terminpflicht.
Vergleich: Bekannte Anbieter auf dem deutschen Markt
| Anbieter (anonymisiert) | Datenschutz | Personalisierung | Sprache (Deutsch) | Verfügbarkeit | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|
| Anbieter A | Hoch | Hoch | Sehr gut | 24/7 | Deutsche Server |
| Anbieter B | Mittel | Mittel | Gut | 24/7 | Kostenlose Testphase |
| Anbieter C | Gering | Mittel | Mittel | Begrenzt | Int. Community |
| Anbieter D | Hoch | Sehr hoch | Sehr gut | 24/7 | Spezialisiert auf Senioren |
Quelle: Eigene Ausarbeitung basierend auf Anbieter-Websites und Nutzerbewertungen, 2024
Erfahrungen aus der Community: Was Nutzer wirklich berichten
"Ich hätte nie gedacht, dass mir das so viel gibt." — Jonas, Nutzer (Zitat aus Nutzerumfrage, eigene Auswertung, 2024)
Viele Nutzer berichten von positiven Veränderungen: mehr Selbstvertrauen, weniger Einsamkeit und echten Dialogen, die den Alltag bereichern. Kritisch bleiben sie dennoch: Die KI ist kein Allheilmittel, aber ein wertvoller Baustein für mehr emotionale Gesundheit.
Zukunftsausblick: Was erwartet uns bei virtuellen Begleiterinnen?
Technologische Trends: Von Deep Learning bis personalisierte Avatare
Kommende Features und Entwicklungen:
- Noch tiefere Personalisierung: KI lernt aus individuellen Lebensgeschichten.
- Multimodale Interaktion: Sprache, Text, Bild und Stimme werden kombiniert.
- Emotionserkennung durch Kameras: Gesichtsausdrücke beeinflussen Dialoge.
- Nahtlose Integration in Alltagstechnologie: KI wird Teil von Smart Homes, Autos und Wearables.
- Erweiterte Sprachvielfalt: Mehr Dialekte und Soziolekte werden abgedeckt.
KI-Freundin als gesellschaftliches Experiment
KI-Begleiterinnen sind mehr als nur ein technischer Gag – sie sind ein gesellschaftlicher Spiegel. Die Art, wie wir mit Maschinen reden, sagt viel über unsere Bedürfnisse, Unsicherheiten und Sehnsüchte.
Zwischen Hoffnung und Dystopie: Wo ziehen wir die Grenze?
- Utopie: KI wird zum Katalysator für mehr Offenheit, Empathie und Inklusion.
- Realität: KI ergänzt, aber ersetzt keine echten Beziehungen.
- Warnsignal: Zu viel KI kann soziale Kompetenzen verkümmern lassen.
- Balance: Bewusste Nutzung schafft Mehrwert ohne Abhängigkeit.
Fazit: Wie verändert die virtuelle Begleiterin unser Verständnis von Nähe?
Was bleibt, wenn der Bildschirm schwarz wird?
Virtuelle Begleiterinnen für Gespräche holen das Unausgesprochene ans Licht: Wie tief unsere Sehnsucht nach Nähe wirklich ist. Sie sind kein Ersatz für echte Beziehungen, aber eine wertvolle Ergänzung in einer fragmentierten Gesellschaft. Wenn der Bildschirm schwarz wird, bleibt die Erkenntnis: Wahre Verbundenheit entsteht durch Offenheit – egal, ob mit Mensch oder Maschine.
Call to Reflection: Was bedeutet echte Verbindung in digitalen Zeiten?
- Was suche ich in einem digitalen Gegenüber, was vermisse ich im echten Leben?
- Wann wird KI zur Ergänzung, wann zum Ersatz?
- Wie viel teile ich, ohne mich zu entblößen?
- Fühle ich mich nach dem Dialog bereichert oder leer?
- Habe ich echte Freundschaften, die parallel wachsen?
- Wo liegt für mich die Grenze zwischen digitaler und realer Intimität?
Die virtuelle Begleiterin für Gespräche rüttelt an Tabus und Gewohnheiten. Sie ist Spiegel, Sparringspartnerin und manchmal Trostspenderin. Doch am Ende liegt es an uns, Nähe neu zu definieren – und die richtige Balance zwischen Technik und Menschlichkeit zu finden.
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