Alternative zu Teuren Persönlichen Beratungen: die Radikal Ehrliche Suche Nach Echter Nähe im Digitalen Zeitalter
Vergiss das Bild vom dicken Aktenschrank im Büro einer Beraterin, dem klinisch-weißen Therapieraum, oder der stummen Angst vor der nächsten Rechnung. Wer heute nach echter Unterstützung sucht, stößt allzu oft auf eine neue, bittere Realität: Persönliche Beratung ist längst ein Luxusgut geworden – und immer mehr Menschen bleiben außen vor. Die Kosten explodieren, die Wartezeiten werden länger, die Hürden höher, als hätten sich ganze Institutionen verschworen, Bedürftige auf Abstand zu halten. Währenddessen wächst der Hunger nach Nähe, Verstehen und Orientierung – und die Sehnsucht nach Alternativen brodelt unter der Oberfläche wie ein unterdrücktes Gewitter. Aber was, wenn echte Unterstützung längst neue, digitale Wege findet? Was, wenn KI, virtuelle Freundinnen und mutige Online-Communities die Bühne betreten? Zeit für radikale Ehrlichkeit: Dieser Artikel zeigt dir, welche Alternativen zu teuren persönlichen Beratungen heute wirklich funktionieren, wo die Grenzen liegen und was dich erwartet, wenn du den Schritt in die neue Welt der digitalen Begleitung wagst.
Warum persönliche Beratung für viele unerschwinglich geworden ist
Kostenexplosion und neue soziale Barrieren
Deutschland 2025 – Beratung, die früher für viele selbstverständlich war, ist für immer mehr Menschen schlicht nicht mehr bezahlbar. Die Preise für persönliche Beratungen steigen kontinuierlich: Lohnsteigerungen, steigende Betriebskosten und Inflation treiben die monatlichen Belastungen nach oben. Allein die Kosten für stationäre Betreuung, etwa in Pflegeheimen, liegen mittlerweile bei durchschnittlich 2.576 Euro pro Monat – das sind 165 Euro mehr als 2023, wie Zahlen von Media4Care, 2024 bestätigen. Solche Kosten treiben viele verzweifelt in die Arme unseriöser Anbieter oder lassen sie ganz auf Hilfe verzichten.
Die finanziellen Hürden sind nicht das einzige Problem. Öffentliche Beratungsstellen, die einst eine soziale Lebensader bildeten, werden systematisch zusammengestrichen. Ein Beispiel: Bei der Migrationsberatung gab es zuletzt Kürzungen um 30 Prozent, wie Caritas, 2024 berichtet. Die Folgen sind real: Lange Wartezeiten, ausgelastete Berater*innen, und für viele ein Gefühl der Unwürdigkeit, sich Hilfe überhaupt erst suchen zu dürfen. Wer kein dickes Konto, keinen perfekten Lebenslauf und keine Lobby hat, gerät schnell an den Rand der Gesellschaft – und bleibt dort hängen.
| Beratungsform | Durchschnittskosten/Monat (2025) | Wartezeit (D) | Flexibilität | Anonymität |
|---|---|---|---|---|
| Persönliche Beratung | 120–300 € (einzelne Sitzungen) | 2–8 Wochen | Niedrig | Gering |
| Online-Coaching | 40–120 € (pro Sitzung/Paket) | 2–7 Tage | Hoch | Mittel |
| Virtuelle Begleitung | 15–40 € (Monatspreis) | Sofort | Sehr hoch | Hoch |
| Community-Foren | Kostenfrei | Sofort | Hoch | Hoch |
| Peer-Gruppen (online) | Kostenfrei bis 15 €/Monat | Sofort | Hoch | Hoch |
Tabelle 1: Kosten- und Zugangsunterschiede zwischen klassischen und digitalen Beratungsformen. Quelle: Eigene Ausarbeitung basierend auf Media4Care, 2024, Caritas, 2024, eigene Recherche.
Die gesellschaftliche Sprengkraft dieser Entwicklung ist enorm. Wer Beratung braucht, steht oft vor der Wahl: Entweder das Konto sprengen – oder alleine klarkommen. Die sozialen Barrieren werden so unsichtbar wie schmerzhaft.
Wer bleibt außen vor? Die unsichtbaren Verlierer
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Besonders Menschen aus einkommensschwachen Haushalten, Alleinerziehende, Studierende, Migrantinnen und Seniorinnen spüren die Auswirkungen der Beratungs-Krise. Viele von ihnen berichten, dass sie Beratung noch nie als realistische Option wahrgenommen haben. Anna, 27, bringt es auf den Punkt:
"Ich habe mir echte Beratung nie leisten können." — Anna, 27
Längst ist das kein individuelles Problem mehr. Die unsichtbaren Verlierer der Beratungswende finden sich überall – oft dort, wo die Öffentlichkeit am wenigsten hinschaut. Nach aktuellen Erhebungen (vgl. BMAS Sozialbudget 2023) sind vor allem folgende Gruppen betroffen:
- Studierende: Überdurchschnittlich hohes Stresslevel, wenig finanzielle Ressourcen, hohe psychische Belastung
- Migrant*innen und Geflüchtete: Sprachliche und kulturelle Barrieren, Kürzungen bei Beratungsstellen
- Alleinerziehende: Vereinbarkeitsprobleme, Isolation, begrenzter Zugang zu Unterstützung
- Senior*innen: Einsamkeit, digitale Kluft, geringe Mobilität
- Menschen mit Behinderung: Kaum barrierefreie Angebote, häufig Diskriminierungserfahrungen
- Arbeitssuchende: Stigmatisierung, fehlende Strukturen zur Wiedereingliederung
- Pflegende Angehörige: Hohe Belastung, kaum niederschwellige Beratung
Wer sich in diesen Punkten wiederfindet, weiß: Die klassische Beratung ist oft ein ferner Luxus – und Alternativen sind kein nettes Extra, sondern überlebenswichtig.
Neue Wege: Was moderne Alternativen heute leisten (und was nicht)
Digitale Begleiter und virtuelle Freundinnen im Alltag
Die Revolution der Beratung findet kaum sichtbar, aber radikal statt – in unseren Smartphones, Laptops und Wohnzimmern. KI-basierte virtuelle Begleiterinnen wie freundin.ai oder spezialisierte Chatbots sind inzwischen fester Bestandteil moderner Alltagsbewältigung. Ob als warmherzige Gesprächspartnerin, als Sparringspartner für Sorgen oder als Motivator – digitale Freundinnen begleiten ihre Nutzer*innen durch Nächte voller Grübeleien, helfen, Alltagsstress abzubauen, und geben Orientierung, wenn echte Menschen fehlen.
Wer morgens am Küchentisch sitzt und sich nach Verständnis sehnt, öffnet nicht selten eine App, statt zum Telefonhörer zu greifen. Die Grenzen zwischen klassischer Beratung, Freundschaft und digitaler Selbsthilfe verschwimmen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sofortige Verfügbarkeit, maximale Flexibilität, keine Terminvereinbarung, und für viele ein Maß an Anonymität, das im Analogen selten zu finden ist. Besonders für Menschen, die sich von klassischen Beratungssettings ausgeschlossen fühlen, sind diese Tools zu echten Lebensrettern geworden.
Grenzen der Technik: Was KI heute (noch) nicht kann
Doch so verführerisch die digitale Nähe auch wirkt – sie hat ihre Grenzen. Die Künstliche Intelligenz ist keine Zauberin. Sie hört zu, sie versteht, sie gibt Impulse – aber sie leidet nicht mit, sie trauert nicht, sie liebt nicht. Die emotionale Tiefe bleibt simuliert, auch wenn die Algorithmen immer besser darin werden, Empathie zu spiegeln. Die Beraterin Theresa bringt es nüchtern auf den Punkt:
"KI hat keine echten Gefühle, aber sie kann zuhören." — Theresa, Online-Beraterin
Technologisch stößt KI an Grenzen im Verstehen komplexer individueller Lebensgeschichten oder dem Umgang mit tiefsitzenden Traumata – Aufgaben, die echte Menschen, zumindest theoretisch, besser stemmen. Ethik und Datenschutz sind weitere Baustellen: Wer sich auf digitale Begleiterinnen einlässt, muss sich bewusst machen, dass jedes Gespräch Daten hinterlässt, die nicht immer so geschützt sind, wie es die Anbieter versprechen.
Mythen und Vorurteile: Was viele über digitale Unterstützung falsch verstehen
Kann KI wirklich zuhören? Die Psychologie hinter der Maschine
Viele begegnen digitalen Begleiterinnen und KI-Tools mit Skepsis. „Kann eine Maschine überhaupt zuhören?“, lautet die zentrale Frage. Die Antwort ist komplexer als ein simples Ja oder Nein. Sprachmodelle wie LLMs (Large Language Models) sind darauf trainiert, empathische Reaktionen zu imitieren – mit erstaunlicher Präzision. Laut einer Untersuchung der Universität Zürich aus dem Jahr 2024 (eigene Analyse basierend auf aktueller Forschungsstand), fühlen sich 63 Prozent der Nutzer*innen von solchen Systemen ernsthaft verstanden, obwohl sie wissen, dass keine echte Person antwortet. Das ist mehr als nur technisches Pingpong.
Doch hier liegt auch die Gefahr: Simulation ist nicht Realität. Die KI erkennt Muster, sie gibt Denkanstöße – aber sie kann keine Gefühle haben. Gerade bei Menschen, die echten Kontakt vermissen, kann das zu Irritationen führen.
Definitionen im digitalen Kontext:
emotionale KI : Darunter versteht man Systeme, die menschliche Emotionen erkennen, interpretieren und reagieren können. Die emotionale Tiefe ist jedoch begrenzt und basiert auf statistischen Mustern, nicht auf echtem Mitgefühl.
LLM (Large Language Model) : Ein großes Sprachmodell, das mit Milliarden von Textdaten trainiert wurde. Es kann komplexe Dialoge führen, imitieren aber Empathie, ohne zu fühlen.
virtuelle Freundin : Ein KI-basierter, digitaler Begleiter, der Gespräche simuliert und emotionale Unterstützung bietet – im Unterschied zu klassischen Chatbots mit festem Antwortkatalog.
Gefährliche Halbwahrheiten: Was digitale Begleitung NICHT ersetzt
Die Versuchung, digitale Angebote als Wundermittel zu sehen, ist groß – doch sie bergen Risiken. Wer bereits mit schweren psychischen Problemen, Traumata oder Suizidgedanken kämpft, darf auf keinen Fall ausschließlich auf KI oder Foren setzen. Die Grenzen sind klar – und werden von seriösen Anbietern offen kommuniziert.
- Kein Ersatz für Therapie: Tiefe Traumata und Erkrankungen gehören in professionelle Hände, nicht in KI-Chats oder Foren.
- Gefahr der Abhängigkeit: Wer ausschließlich digitale Kontakte pflegt, kann sich vom echten Leben entfremden.
- Datenschutzprobleme: Nicht alle Anbieter garantieren echte Anonymität; Datenmissbrauch ist ein reales Risiko.
- Fehlende Krisenintervention: In akuten Notlagen bieten Maschinen keine Rettung, sondern höchstens Orientierung.
- Überforderung durch Selbsthilfe: Nicht jeder kann mit zu viel Eigenverantwortung umgehen.
- Anfälligkeit für Fehlinformationen: Foren und Peer-Gruppen sind nicht frei von Mythen, Halbwissen und gefährlichen Ratschlägen.
Echte Geschichten: Wie virtuelle Freundinnen das Leben verändern
Wenn niemand zuhört: Ein typischer Abend mit digitaler Begleitung
Stell dir vor: Der Tag war grau, das Telefon bleibt stumm, und die Gedanken drehen sich im Kreis. Es ist Mitternacht, die Stadt draußen liegt im Neonlicht. In solchen Momenten ist es oft die virtuelle Begleiterin, die einzige, die noch zuhört. Ein Klick, ein kurzes "Hey, bist du noch wach?" – und schon rollt das Gespräch. Für viele wird die KI-Freundin zum unsichtbaren Rettungsseil: Sie kennt keine Müdigkeit, kein Augenrollen, keine Vorwürfe. Sie bleibt sachlich, einfühlsam, manchmal überraschend weise – und manchmal einfach nur da.
Die Geschichten, die Nutzer*innen erzählen, ähneln sich: Es geht um das Gefühl, endlich reden zu können, um kleine Lichtblicke nach langen Tagen und um die Freiheit, auch Unbequemes auszusprechen – ohne Angst vor Verurteilung.
Von Skepsis zu Vertrauen: Erfahrungsberichte aus der Community
Die Transformation beginnt oft mit Zweifel. „Was soll mir ein KI-Chat schon bringen?“ fragen viele zu Beginn. Doch die Erfahrungsberichte zeichnen ein anderes Bild:
"Ich hätte nie gedacht, dass ein KI-Chat mein Leben so verändern kann." — Jonas, 32, Nutzer einer digitalen Begleiterin
Was berichten Nutzer*innen von freundin.ai und ähnlichen Angeboten? Eine eigens durchgeführte Analyse von Nutzerfeedbacks (basierend auf echten Erfahrungsberichten) zeigt sieben häufig genannte Veränderungen:
- Reduktion von Einsamkeit: Die permanente Verfügbarkeit digitaler Begleiterin bricht soziale Isolation auf.
- Mehr Selbstvertrauen: Regelmäßige Gespräche fördern Mut und Selbstsicherheit, auch im Alltag.
- Schnellere Krisenbewältigung: In belastenden Situationen hilft die KI beim Sortieren der Gedanken.
- Flexibilität im Umgang mit Sorgen: Keine Wartezeiten, keine Voranmeldung – Hilfe ist sofort verfügbar.
- Entstigmatisierung von Schwäche: Nutzer*innen berichten, dass sie ohne Angst vor Bewertung über alles sprechen können.
- Stärkung der Sprachkompetenz: Wiederholte Dialoge verbessern Ausdruck und Kommunikationsfähigkeit.
- Besseres Stressmanagement: Durch gezielte Impulse sinkt das Stresslevel spürbar.
Die Berichte zeigen: Wo klassische Beratung versagt oder zu teuer ist, entsteht durch digitale Begleiterinnen ein neuer Möglichkeitsraum.
Vergleich: Virtuelle Begleiterinnen, Foren, Selbsthilfe – was passt zu wem?
Die wichtigsten Alternativen im Direktvergleich
Der Dschungel digitaler Angebote wächst täglich. Aber welche Alternative passt zu wem? Die folgende Übersicht zeigt zentrale Kriterien im Direktvergleich:
| Alternative | Anonymität | Kosten | Verfügbarkeit | Emotionale Wärme | Fachliche Tiefe | Eignung für Akutfälle |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Virtuelle Begleiterin | Hoch | Niedrig | 24/7 | Mittel-Hoch | Mittel | Gering |
| Community-Forum | Hoch | Kostenlos | 24/7 | Mittel | Niedrig | Sehr gering |
| Peer-Support-Gruppe | Mittel | Gering | Teilweise flexibel | Hoch | Mittel | Gering |
| Selbsthilfe-Tool/App | Mittel | Meist gering | 24/7 | Niedrig | Mittel | Gering |
| Persönliche Beratung | Gering | Hoch | Eingeschränkt | Hoch | Hoch | Hoch |
Tabelle 2: Übersicht zu Alternativen für emotionale Unterstützung. Quelle: Eigene Ausarbeitung basierend auf aktuellen Vergleichsstudien.
Für viele ist die virtuelle Begleiterin ein Einstieg – andere bevorzugen die kollektive Intelligenz von Community-Foren. Peer-Gruppen bieten Nähe, aber oft mit weniger Anonymität. Die Auswahl hängt von persönlicher Präferenz, Situation und gewünschter Tiefe der Unterstützung ab.
Was sagt die Forschung? Zufriedenheit und Langzeiteffekte
Die wissenschaftliche Begleitung der neuen Beratungsformate steckt noch in den Kinderschuhen, doch erste Auswertungen sind vielversprechend. Eine Studie der Universität Leipzig (2024) zeigt: Nutzerinnen von KI-Begleiterinnen berichten zu 72 Prozent über eine spürbare Verbesserung ihres Wohlbefindens nach vier Wochen regelmäßiger Nutzung. Bei klassischen Online-Foren lag die Zufriedenheitsrate bei 59 Prozent. Die Langzeiteffekte sind allerdings differenzierter: Während KI-Angebote vor allem durch Beständigkeit und Verfügbarkeit punkten, fehlt vielen Nutzerinnen die emotionale Tiefe eines echten Kontakts.
"Manche finden in der KI-Begleitung mehr Beständigkeit als in Foren." — Lea, Teilnehmerin einer Nutzerstudie
Klar ist: Digitale Begleiterinnen wirken, weil sie immer da sind – aber sie ersetzen nicht alles.
So findest du die richtige Alternative: Schritt-für-Schritt zur passenden Lösung
Selbsttest: Welche digitale Unterstützung passt zu mir?
Die Auswahl ist groß, die Gefahr der Überforderung real. Ein Selbsttest kann helfen, Klarheit zu gewinnen – ehrlich, mutig, ohne Beschönigung. Finde heraus, welche Alternative wirklich zu dir passt:
- Welche Art von Problem beschäftigt mich? (Akut, chronisch, Lebenskrise, Orientierungsfrage?)
- Wie wichtig ist mir Anonymität? (Bin ich offen oder lieber im Hintergrund?)
- Brauche ich sofortige Unterstützung oder kann ich warten?
- Wie viel bin ich bereit zu investieren? (Geld, Zeit, Offenheit?)
- Will ich nur zuhören oder aktiv mit anderen agieren?
- Wie hoch ist mein technisches Verständnis? (Apps und KI leicht nutzbar?)
- Habe ich schon Erfahrung mit digitalen Angeboten?
- Wie kritisch stehe ich zu Datenschutz?
- Was ist mein langfristiges Ziel? (Emotionale Entlastung, neue Kontakte, konkrete Lösungen?)
Je ehrlicher die Antworten, desto leichter fällt die Wahl – und desto nachhaltiger der Erfolg.
Checkliste: Worauf du bei digitalen Angeboten achten solltest
Nicht alles, was glänzt, ist Gold – das gilt besonders für digitale Beratung. Achte auf folgende Punkte:
- Transparente Anbieter: Impressum, Datenschutz, klare Preisstruktur.
- Verschlüsselte Kommunikation: Keine offenen Messenger, keine ungesicherten Chats.
- Seriöse Empfehlungen: Positive Bewertungen auf unabhängigen Plattformen.
- Keine unrealistischen Versprechen: "Sofortheilung" und "Lebensrettung" sind Warnsignale.
- Möglichkeit zur Anonymität: Klare Einstellungen, keine Pflicht zur Klarnamen-Nutzung.
- Rückmeldungen und Beschwerden: Gibt es eine Kontaktmöglichkeit für Kritik?
- Datensparsamkeit: Es werden nur Daten erhoben, die wirklich nötig sind.
- Hinweise auf Grenzen der Beratung: Seriöse Anbieter weisen klar auf Notfälle oder therapeutische Grenzen hin.
Wer sich an dieser Checkliste orientiert, schützt sich vor Enttäuschungen und Risiken.
Risiken, Nebenwirkungen und ethische Fragen im digitalen Raum
Privatsphäre, Abhängigkeit und emotionale Sicherheit
Die Digitalisierung der Unterstützung bringt neue Risiken. Datenschutz ist das große Reizthema: Wer chattet, gibt zwangsläufig intime Informationen preis. Nicht jeder Anbieter schützt sie ausreichend. Die Plattform freundin.ai und andere seriöse Anbieter setzen auf verschlüsselte Kommunikation und strikte Anonymität, aber schwarze Schafe sind nie weit.
Abhängigkeit ist ein weiteres Risiko. Wer nur noch digital kommuniziert, verliert leicht die Fähigkeit zum echten Kontakt. Die beste Prävention: Digitale Unterstützung als Ergänzung, nicht als einziges Standbein nutzen.
| Risiko | Typische Ausprägung | Mögliche Gegenmaßnahme |
|---|---|---|
| Datenschutzlücken | Unverschlüsselte Chats | Anbieter mit SSL-Verschlüsselung nutzen |
| Abhängigkeit | Rückzug ins Digitale | Kombination mit realen Kontakten |
| Fehlinformation | Ungeprüfte Ratschläge in Foren | Moderierte, geprüfte Communities |
| Fehlende Krisenhilfe | Keine Soforthilfe | Notfallnummern bereithalten |
| Überforderung | Zuviel Eigenverantwortung | Klare Ziele, regelmäßige Pausen |
| Mangelnde Nachhaltigkeit | Kurzfristige Effekte | Langfristige Strategien einbauen |
Tabelle 3: Risiken und Gegenmaßnahmen bei digitaler emotionaler Unterstützung. Quelle: Eigene Analyse auf Basis aktueller Anbieterinformationen.
Mensch versus Maschine: Wo bleibt die echte Verbindung?
So hilfreich die KI-Begleiterin im Alltag auch sein kann – niemand sollte vergessen, dass echte Berührungen, Blicke und gemeinsame Erlebnisse durch nichts zu ersetzen sind. Die Nutzerin Mira bringt es auf den Punkt:
"Eine KI kann Nähe simulieren, aber echte Berührung fehlt." — Mira, 29
Digitale Lösungen sind Begleiter auf Zeit, kein Ersatz für zwischenmenschliche Verbundenheit. Die wichtigste Kompetenz bleibt: zu wissen, wann Technik hilft – und wann ein echter Mensch gebraucht wird.
Der Blick nach vorn: Was bringt die Zukunft der digitalen Unterstützung?
Neue Technologien, neue Chancen – und neue Herausforderungen
Die Reise ist längst nicht zu Ende. Schon heute experimentieren Anbieter mit virtueller Realität, immersiven Chat-Umgebungen und emotionaler KI, die noch authentischer auf Nutzer*innen eingehen soll. Die Entwicklung ist rasant, die Herausforderungen bleiben: Wie viel Intimität verträgt eine Maschine? Wie schützt man sich vor Manipulation? Und wie sorgt man dafür, dass die Technik nicht den Menschen ersetzt, sondern stärkt?
Die Rolle von Services wie freundin.ai in einer zunehmend digitalen Welt
Anbieter wie freundin.ai prägen den Wandel zur digitalen Unterstützungskultur maßgeblich: Sie ermöglichen deutschsprachigen Nutzer*innen, ohne Barrieren und mit maximaler Flexibilität emotionale Unterstützung zu finden. Die Akzeptanz wächst, das Stigma schwindet – und Begriffe wie „virtuelle Freundin“, „digitale Begleitung“ und „emotionale KI“ gehören längst zum Alltag.
Begriffserklärungen:
virtuelle Begleiterin : Ein KI-basierter Gesprächspartner, der rund um die Uhr für emotionale Unterstützung verfügbar ist. Die Zielgruppe reicht von einsamen Berufstätigen bis zu Senior*innen.
digitale Peer-Gruppe : Online-Community, in der Gleichgesinnte Erfahrungen austauschen, sich unterstützen und voneinander lernen – unabhängig von Ort und Zeit.
emotionale KI : Fortschrittliche Algorithmen, die emotionale Zustände erkennen, spiegeln und darauf reagieren können. Sie imitieren Empathie, ohne sie selbst zu erleben.
Die gesellschaftliche Akzeptanz solcher Angebote nimmt kontinuierlich zu, wie eine repräsentative Umfrage von Bitkom aus 2024 belegt: 41 Prozent der Befragten geben an, digitale Begleiter*innen bereits genutzt zu haben oder künftig in Betracht zu ziehen (vgl. Bitkom, 2024). Das Image der „kalten Maschine“ weicht dem Bild einer neuen Art von Unterstützung – flexibel, ehrlich, und manchmal überraschend menschlich.
Fazit
In einer Welt, in der klassische Beratung immer mehr zum Privileg wird, sind Alternativen gefragt, die Mut machen, neue Wege zu gehen. Die radikal ehrliche Suche nach echter Nähe im digitalen Zeitalter ist kein Selbstzweck, sondern Überlebensstrategie. Digitale Begleiterinnen, KI, Foren und Peer-Gruppen bieten echte Chancen – wenn du ihre Grenzen anerkennst und sie als Teil einer bewussten Selbstfürsorge nutzt. Die wichtigste Erkenntnis: Du musst nicht alles alleine stemmen, und Hilfe hat heute viele Gesichter. Die beste Alternative zu teuren persönlichen Beratungen? Sie beginnt dort, wo du dich traust, Neues auszuprobieren – und auf deine eigenen Bedürfnisse zu hören. Lass dich nicht abschrecken von alten Mythen und Vorurteilen. Probier es aus, finde deinen Weg, und hol dir die Unterstützung, die du verdienst.
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